Marketing für Introvertierte: Wie ich aufgehört habe, mich für mein Marketing zu verbiegen
Es gab eine Zeit, da dachte ich wirklich, mit mir stimmt etwas nicht. Ich wusste, dass Marketing wichtig ist. Ich wusste, dass Sichtbarkeit dazugehört. Und trotzdem hat sich Social Media für mich immer wie ein innerer Kampf angefühlt. Nicht, weil ich nichts zu sagen hatte, sondern weil das Wie einfach nicht zu mir gepasst hat.
Ich war auf Instagram aktiv, habe gepostet, geplant, analysiert. Ich habe versucht, dranzubleiben, mitzuhalten, mich zu motivieren. Aber egal, wie viel Mühe ich mir gegeben habe, das Gefühl blieb gleich: ständig unter Druck, ständig im Reaktionsmodus, ständig mit dem Gedanken im Kopf, dass ich eigentlich wieder „müsste“. Mehr posten, mehr zeigen, mehr präsent sein.
Irgendwann habe ich gemerkt, dass mich nicht die Arbeit selbst erschöpft, sondern das System dahinter. Marketing fühlte sich laut an, schnell und fordernd. Und je mehr ich versucht habe, mich anzupassen, desto weniger hat es sich nach mir angefühlt.
Warum viele Introvertierte denken, sie seien schlecht im Marketing
Heute weiß ich: Ich war nicht schlecht im Marketing. Ich war nur auf der falschen Plattform unterwegs. Viele introvertierte Selbstständige haben kein Problem damit, gute Inhalte zu erstellen, Dinge zu erklären oder Lösungen zu entwickeln. Was sie stresst, ist die permanente Sichtbarkeitspflicht. Dieses Gefühl, ständig etwas von sich zeigen zu müssen, um relevant zu bleiben.
Marketing wird oft so dargestellt, als müsste es laut sein, schnell und möglichst persönlich. Wer dabei nicht mitzieht, glaubt irgendwann, er sei zu ruhig, zu zurückhaltend oder nicht „gemacht für Sichtbarkeit“. Genau das ist der Denkfehler.
Es geht nicht darum, lauter zu werden. Es geht darum, einen Weg zu finden, der zur eigenen Art passt.
Der Moment, in dem Pinterest plötzlich Sinn ergeben hat
Als ich mich intensiver mit Pinterest beschäftigt habe, war das kein strategischer Masterplan. Es war eher Neugier. Ich wollte wissen, ob es auch anders geht. Ohne Kamera, ohne tägliche Interaktion, ohne das Gefühl, ständig liefern zu müssen.
Was ich dort gesehen habe, hat mein Verständnis von Marketing verändert. Pinterest funktioniert nicht wie klassische Social-Media-Plattformen. Menschen sind dort nicht unterwegs, um jemandem zu folgen oder sich berieseln zu lassen. Sie suchen gezielt nach Lösungen, Ideen und Antworten. Inhalte stehen im Vordergrund, nicht die Person dahinter.
Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass meine Art zu arbeiten kein Nachteil ist. Dass Struktur, Klarheit und Planung hier nicht bremsen, sondern helfen.
Warum Marketing für Introvertierte anders gedacht werden muss
Introvertierte arbeiten oft gern im Hintergrund. Sie denken voraus, planen gern, arbeiten lieber konzentriert als ständig sichtbar. Genau diese Eigenschaften passen schlecht zu Plattformen, die auf Schnelligkeit und Dauerpräsenz ausgelegt sind. Sie passen aber sehr gut zu Suchmaschinen.
Pinterest ist genau das. Keine Bühne, sondern ein Werkzeug. Kein Ort für Selbstdarstellung, sondern für Inhalte mit Substanz. Das nimmt Druck raus und schafft Raum für ein Marketing, das nicht ständig Energie zieht.
Trotzdem ist Pinterest kein Selbstläufer. Einfach ein paar Pins hochladen reicht nicht. Ohne klare Struktur verpufft auch dort viel Potenzial. Das ist der Punkt, an dem viele frustriert aufgeben, obwohl sie eigentlich auf der richtigen Plattform wären.
Warum ein klarer Rahmen den Unterschied macht
Ich habe gemerkt, dass mir nicht Motivation gefehlt hat, sondern Orientierung. Zu wissen, worauf es wirklich ankommt, was sinnvoll ist und was man getrost weglassen kann, macht einen riesigen Unterschied. Marketing fühlt sich dann nicht mehr wie Dauerstress an, sondern wie ein System, das Schritt für Schritt wächst.
Genau aus diesem Grund habe ich den Guide „Pin. Plan. Profit.“ erstellt. Nicht als Anleitung zum Abarbeiten, sondern als Einstieg für alle, die spüren, dass klassisches Social Media nicht ihr Weg ist, aber trotzdem sichtbar werden wollen.
Der Guide richtet sich an Menschen, die leiser arbeiten, strukturierter denken und keine Lust mehr haben, sich für ihr Marketing zu verbiegen. Er hilft dabei, einzuordnen, ob Pinterest wirklich passt und wie man die Plattform sinnvoll in die eigene Strategie integrieren kann, ohne sich zu verzetteln.
Wenn du dich in diesen Zeilen wiedererkennst und das Gefühl hast, dass Marketing für dich bisher mehr Druck als Klarheit erzeugt hat, dann ist dieser Guide ein guter erster Schritt.
Hier kannst du dir „Pin. Plan. Profit.“ für 0€ herunterladen und prüfen, ob Pinterest zu deiner Art von Marketing passt.
